Gewandhausorchester x DHL
Ode to
Logistics
Gewandhausorchester · Logistikpartner seit 2009
Die perfekte Logistik für
perfekte musikalische Momente
Idealerweise läuft es in der Realität nicht ganz so ab wie in unserem Film: Wenn das Gewandhausorchester vor einem Konzert zur Abspielprobe auf der Bühne Platz nimmt, sind alle Instrumente längst vor Ort – auch der Kontrabass. Darum kümmert sich DHL als Offizieller Logistikpartner seit 2009.
Im künstlerischen Alltag werden Kontrabass, Harfe, Geige oder Pauke von den Musikerinnen und Musikern wie ihre Augäpfel gehütet, doch auf Reisen übernimmt DHL die Verantwortung dafür, die kostbaren und hochempfindlichen Instrumente sicher und pünktlich von einem Spielort zum nächsten zu bringen. Dafür wird auf eine perfekt eingespielte Konzertlogistik mit sicheren Abläufen und auf hochspezialisierte Transporte gesetzt. Dabei werden etwa Luftfeuchtigkeit und Temperatur für jedes Instrument optimiert, damit das wertvolle Equipment wohlbehalten und einsatzbereit in den Konzertsälen der Welt eintrifft.
Das gibt es zu gewinnen
Drei Preise unter allen Teilnehmenden – vom Originalparkett bis zum Flugzeugmodell.
Offizieller Logistikpartner des Gewandhausorchesters
Als Logistikpartner ist es der Auftrag von DHL, im Hintergrund alles dafür zu tun, dass das größte Reiseorchester der Welt perfekte musikalische Momente auf die Bühne bringen kann, ob in Leipzig, New York oder Beijing. Mit jahrzehntelanger Expertise wird für reibungslose und pünktliche Abläufe gesorgt, perfekt orchestriert sozusagen. Und wenn doch einmal in letzter Sekunde ein fehlender Kontrabass auf die Bühne gebracht werden müsste...? Dann würde DHL natürlich auch das möglich machen!
Bassbariton · GewandhausChor Leipzig
Rodrigo Cruz
Der gebürtige Brasilianer Rodrigo Cruz spielt den DHL-Mitarbeiter, der den Kontrabass ausliefert. Im wahren Leben ist der studierte Sänger Mitglied im Leipziger GewandhausChor. In seiner Heimat studierte er zunächst Architektur und ging berufsbegleitend auf ein Konservatorium, um sich zum Sänger ausbilden zu lassen. 2018 zog er mit seiner Frau – ebenfalls klassische Sängerin – in die USA, um dort gemeinsam den Master in klassischem Gesang zu machen. Nach ihrem Abschluss plante das Paar, nach Deutschland umzuziehen, doch die COVID-Pandemie machte ihnen einen Strich durch die Rechnung. Deshalb kehrten die beiden 2020 zunächst nach Brasilien zurück und nutzten die Zeit, um ihre Deutschkenntnisse auszubauen. Nach dem Ende der Pandemie gelang der Umzug nach Leipzig, wo Rodrigo Cruz seit 2025 im GewandhausChor singt und freischaffend als Sänger arbeitet.
Das nächste Ziel: Ganz von der Musik leben zu können. Seine Traumrollen: Die Titelpartie aus „Don Giovanni“ oder Figaro aus „Die Hochzeit des Figaro“ – auf jeden Fall aber Mozart!
Rodrigo im Interview
Vom Architekten zum Opernsänger
Rodrigo Cruz über Lampenfieber, seinen Weg nach Leipzig und den Applaus des Orchesters.
Rodrigo, im Film spielst du einen DHL-Mitarbeiter, der einen Kontrabass bis auf die Bühne des Gewandhauses liefert – und dabei singt. Was ging dir durch den Kopf, als du zum ersten Mal von dieser Idee gehört hast?
Als mich unser Leiter des GewandhausChores Gregor Meyer fragte, ob ich Lust hätte, am Film mitzuwirken, war ich erst einmal ganz entspannt, denn mir war nicht sofort klar, dass ich mich um die Rolle des Hauptdarstellers bewerbe. Erst als sich DHL entschieden hatte, die Rolle mit mir zu besetzen, dämmerte mir, um welch anspruchsvolle Aufgabe es ging, und ich bekam zugegeben ziemlich großen Respekt davor. Immerhin hatte ich noch gar keine Filmerfahrung – schon gar nicht als Hauptdarsteller! Zum Glück bekam ich wahnsinnig viel Unterstützung, sowohl vom Produktionsteam als auch vom Gewandhaus und von DHL, und mein Lampenfieber war schnell verflogen.
Du bist studierter Sänger und der Musik wegen aus Brasilien nach Deutschland gekommen. Was hat dich an Deutschlands Musikszene so angesprochen?
In Deutschland gibt es eine großartige, unvergleichliche Klassikszene mit sehr vielen professionellen Ensembles und Opernhäusern – also berufliche Perspektiven für klassische Musiker. In Brasilien habe ich als Architekt gearbeitet, doch die Musik war schon immer meine große Leidenschaft. Als meine Frau und ich uns entschieden, diese Leidenschaft zu unserem Beruf zu machen, zogen wir 2018 zunächst in die USA, um dort beide Gesang zu studieren. In die USA gingen wir wegen der Sprache: Englisch beherrschten wir fließend, Deutsch mussten wir erst lernen. Nach dem Ende der Pandemie machten wir schließlich unseren Traum wahr und zogen nach Leipzig.
Seit Beginn der Saison 2025/2026 singst du im GewandhausChor. Was bedeutet dir dieser Chor?
Trotz der großen Musikszene in Deutschland ist es nicht einfach, hier beruflich Fuß zu fassen. Ich habe es schon bei einigen Opernhäusern und professionellen Chören versucht, aber mit einem Engagement hat es bislang leider noch nicht geklappt. Der GewandhausChor ist zwar kein Berufschor, aber er kommt einem professionellen Chor in puncto Anspruch und Qualität sehr nahe, und die Erfahrungen, die ich hier sammeln kann, sind wahnsinnig wertvoll für mich. Hier kann ich meine Leidenschaft leben.
Die Dreharbeiten zum Film waren für dich eine ganz neue Erfahrung. Hat es dir Spaß gemacht, in eine ungewohnte Rolle zu schlüpfen?
Interessanterweise fühlte sich die Rolle für mich gar nicht so ungewohnt an. Als ich frisch nach Deutschland kam, hatte ich meinen ersten Job nämlich in einem Logistiklager. Insofern konnte ich für die Rolle an meine eigenen Erfahrungen und meine Biografie anknüpfen – das hat mir sehr geholfen.
Im großen Finale des Films kommst du mit dem Kontrabass auf die Bühne, singst den letzten Ton des Stückes – und plötzlich steht das ganze Orchester auf und applaudiert dir. Wie hat sich das beim Dreh für dich angefühlt?
Als Sänger ist man Applaus zwar gewohnt, aber das war doch etwas Besonderes. Schließlich war der Kontext ganz anders als bei einem Auftritt auf der Bühne. Und die Mitglieder des Gewandhausorchesters kenne ich zwar von den gemeinsamen Auftritten, aber normalerweise gibt es wenig Interaktion zwischen Chor und Orchester. Insofern fühlte sich das schon gut an, einmal eine ganz andere Perspektive einzunehmen und von den Berufsmusikern Beifall zu bekommen!
Abschließend: Was wünschst du dir persönlich für deine Zukunft?
Vor allem wünsche ich mir, dass ich den Sprung zum Vollzeitmusiker schaffe. Ich habe das nötige Know-how und die Erfahrung dafür, aber es braucht oft noch mehr: die passenden Gelegenheiten, eine gute Agentur und natürlich ein bisschen Glück. Durch den DHL-Film hat sich für mich aber schon eine neue Perspektive eröffnet: Nun weiß ich, dass mir auch die Schauspielerei Spaß macht, deshalb werde ich mich künftig auch in diesem Bereich umsehen.