Saison 2020/21: Das wird ein Heimspiel!

Mit unserem Reisetagebuch bringen wir Euch während der Saison 2020/21 immer dann hinter die Kulissen, wenn der BSD-Kader auf deutschem Eis und Boden Station macht, um sich auf dem Skeletonschlitten, im Bob oder auf dem Rennrodel Edelmetall zu verdienen. Ihr erfahrt stets direkt am Montag nach dem jeweiligen Rennwochenende also aus allererster Hand, was sich im und abseits des Eiskanals am Königssee, in Oberhof, in Alten- oder in Winterberg so abgespielt hat. Als stolzer Premium-Partner des Bob- und Schlittenverbandes für Deutschland (BSD) sind wir nämlich ganz nah dran an den Athletinnen und Athleten und können die Fans so zuverlässig mit exklusiven Fotos, Videos und Statements unmittelbar von den BSD-Stars beliefern.

Aktuelle Verbandsnews – auch zu den Rennen, die nicht auf deutschen Bahnen ausgefahren werden – findet ihr stets aktuell hier: Bob und Skeleton sowie Rennrodeln und Naturbahnrodeln.

Bob- und Skeleton-Weltmeisterschaften in Altenberg (12. bis 14.Februar 2021)

BSD-Athleten siegen in allen Skeleton-Wettbewerben

Mit dem zweiten Wochenende der BMW IBSF Bob & Skeleton Weltmeisterschaften in Altenberg endet die Saison für die Bobfahrer und Skeletonis. Eine schwierige Saison im Zeichen von Corona fand ihren Höhepunkt für die deutschen Sportler in einer beispiellos erfolgreichen Weltmeisterschaft.

Aufholjagd von Tina Hermann

Eine fast unglaubliche Aufholjagd hat Tina Hermann („Es war sehr spannend heute …“) hingelegt. Im Skeleton Einzel lag sie nach einem verpatzten ersten Lauf nur auf Rang 11, um dann mit Laufbestzeiten in allen drei verbleibenden Läufen doch noch Gold zu gewinnen. Vor dem vierten und letzten Lauf führte noch Tinas Teamkollegin Jacqueline Lölling. Sie gewann letztlich mit 0,11 Sekunden Rückstand Silber vor Elena Nikitina (Bobsleigh Federation of Russia, BFR).

Tina Hermann ist mit diesem Triumph die erste Athletin überhaupt mit vier WM-Titeln im Skeleton (2016, 2019, 2020, 2021). Jacqueline Lölling, Weltmeisterin 2017, war erst einmal enttäuscht: „Wenn man auf Goldkurs liegt, will das … niemand wieder abgeben.“ Das tolle BSD-Ergebnis rundeten der vierte Platz von Sophia Griebel und Platz 7 von WM-Debütantin Hannah Neise ab.

Die Gesamtweltcup-Siegerin Janine Flock (Österreich) belegte am Ende nur Rang 16.

Durchmarsch der deutschen Skeletonis dank Christopher Grotheer

Auch bei den Herren räumten die BSD-Athleten ab: Christopher Grotheer ließ nur im ersten Lauf (als Dritter) Zweifel am Ausgang des Geschehens, in den drei restlichen Läufen fuhr er jeweils Bestzeit und zeigte sich anschließend entspannt: „Während der vierten Fahrt wusste ich eigentlich schon, dass es reichen würde.“ Bronze ging an den BFR-Athleten Alexander Tretiakov vor Alexander Gassner, der im letzten Lauf noch seinen jungen Teamkollegen Felix Keisinger – Junioren Weltmeister von 2020 – von Rang drei verdrängte.

Eine bemerkenswerte Analogie zu den Frauen gab es übrigens im Männer-Wettbewerb: Weltcup-Gesamtsieger Martins Dukurs aus Lettland schaffte es bei den Weltmeisterschaften nur auf Platz 16.

Das I-Tüpfelchen auf den Skeleton-Erfolgen für die BSD-Athleten war der Triumph im Mixed: Quasi folgerichtig holten die Einzelsieger Tina Hermann und Christopher Grotheer auch hier Gold vor Jacqueline Lölling und Alexander Gassner.

Francesco-Friedrich-Show geht weiter

Vier Läufe, vier Bestzeiten, viermal in Folge WM-Gold: Die Superlative gehen bei Francesco Friedrich allmählich aus. Mit seiner Anschieber-Crew Thorsten Margis, Candy Bauer und Alexander Schueller ließ er den zweitplatzierten Österreichern um Pilot Benjamin Maier keine Chance. Dritter wurde Johannes „Hansi“ Locher mit Florian Bauer, Christopher Weber und Christian Rasp. Die Bronzemedaille war Hansi Lochner aber nicht genug: „Das ist nicht mein Ziel, nur um Medaillen zu fahren, ich will gewinnen“ schickte er schon mal eine sportliche Kampfansage für die nächste Saison in Richtung Francesco Friedrich.

Premiere für den Monobob

Eine ziemlich klare Sache wurde der erste Monobob-Wettbewerb bei Weltmeisterschaften. Am besten mit dem neuen Gerät kam nach ihrem Triumph im Zweierbob vor einer Woche wiederum Kaillie Humphries (USA) zurecht, die drei ihrer vier Läufe klar für sich entschied und damit unangefochten Weltmeisterin wurde. Danach kamen mit Stephanie Schneider, Laura Nolte und Mariama Jamanka drei BSD-Athletinnen auf die Plätze zwei bis vier, Kim Kalicki wurde Sechste.

Lokalmatadorin Stephanie Schneider lag nach den ersten beiden Läufen sogar noch in Führung, bevor Kaillie Humphries dann aber mit zwei Bahnrekorden hintereinander davonzog. „Ganz unter Kontrolle habe ich den Mono noch nicht, aber der letzte Lauf war schon ordentlich“ haderte die Silbermedaillen-Gewinnerin noch ein wenig mit ihrem Gerät. Trotzdem: Insgesamt eine Super-Premiere für die BSD-Athletinnen!

Der Monobob wurde 2018 vom IOC ins Olympische Programm aufgenommen. Bei den Spielen in Peking 2022 werden erstmals olympische Wettbewerbe ausgetragen.

DHL sagt herzlichen Glückwunsch allen Athleten zu diesem phantastischen letzten WM-Wochenende! Alle Infos findet ihr auf dieser Seite und bei den Bob-News bzw. Skeleton-News des BSD.

Zweierbob-Weltmeisterschaften in Altenberg (5. bis 7. Februar 2021)

Zehntes WM-Gold für Francesco Friedrich

Am ersten Wochenende der BMW IBSF Bob & Skeleton Weltmeisterschaften kämpften die BSD-Athleten um die WM-Medaillen im Zweierbob – mit sensationellem Erfolg.

WM-Gold für Rekordweltmeister Friedrich

Francesco Friedrich war in Top-Form und bei der Bob-WM am vergangenen Wochenende nicht aufzuhalten: Mit einer überragenden Leistung wurde „Franz“ erneut Weltmeister im Zweierbob. Zusammen mit seinem Anschieber Alexander Schüller fuhr er nach viermaliger Start- und Lauf-Bestzeit (!) einen uneinholbaren Vorsprung von satten 2,05 Sekunden (!) heraus und holte sein zehntes WM-Gold. Das hat vor ihm noch keiner geschafft, nicht André Lange, nicht Eugenio Monti. Über seinen neuen WM-Rekord sagt 30-jährige Titeljäger: „Das bedeutet mir schon sehr viel.“

Silber und Bronze gingen ebenfalls an Deutschland – ein historischer Triumph: Drei deutsche Teams und damit ein komplett DHL gelbes Podium, gab es bei Zweierbob-Weltmeisterschaften noch nie. Wie im Vorjahr holte sich Johannes „Hansi“ Lochner Silber, diesmal mit Eric Franke. Junioren-Weltmeister und WM-Debütant Hans-Peter Hannighofer lieferte im letzten Durchgang mit Christian Röder ein spannendes Finish und gewann Bronze.

Kim Kalicki erneut Vize-Weltmeisterin

Bei den Frauen verteidigte die US-Amerikanerin Kaillie Humphries ihren WM-Titel im Zweier-Bob souverän, aber dicht gefolgt von den jungen BSD-Pilotinnen. Die 22-jährige Kim Kalicki holte sich beim Saisonhöhepunkt in Altenberg wie im Vorjahr WM-Silber, diesmal mit Anschieberin Ann-Christin Strack. Dem hessischen Bob-Duo fehlte letztlich nur ein Wimpernschlag – 35 hundertstel Sekunden. Die 23-jährige Juniorenweltmeisterin Laura Nolte freute sich mit Deborah Levi über Bronze und damit über ihre erste WM-Medaille. Das gute deutsche Teamergebnis rundete Stephanie Schneider mit Leonie Fiebig als Vierte ab. Olympiasiegerin Mariama Jamanka fuhr mit Vanessa Mark auf den sechsten Platz.

DHL sagt herzlichen Glückwunsch! Die WM in Altenberg geht schon nächstes Wochenende weiter. Den deutschen BSD-Athleten bieten sich Medaillenchancen im Skeleton, der Königsklasse Viererbob und erstmals auch in der neuen olympischen Disziplin Monobob. Alle Infos findet ihr auf dieser Seite und bei den Bob-News bzw. Skeleton-News des BSD.

Rennrodel-Weltmeisterschaft am Königssee (29. bis 31. Januar 2021)

Zwölf WM-Medaillen für überragende Team-Bilanz

Vierfacherfolg für die Damen im Sprint

Bereits bei den ersten Rennen, den Sprints am ersten Wettkampftag, sind unsere AthletInnen mit zwei Gold-, einer Silber- und zwei Bronzemedaillen super in den Saisonhöhepunkt gestartet. Die Rodel-Damen konnten sich sogar über einen Vierfacherfolg freuen. Julia Taubitz legte eine sensationelle Aufholjagd hin von Position 14 im Qualifikationsrennen bis zu einem neuen Bahnrekord. Daran kam dann keine Konkurrentin mehr vorbei. Die 21-jährige Lokalmatadorin Anna Berreiter gewann ihr erstes WM-Sprint-Silber und Dajana Eitberger holte Bronze fürs Team. Natalie Geisenberger landete auf Platz vier.

Bei den Herren gab’s einen Überraschungssieg des Österreichers Nico Gleirscher vor dem Russen Semen Pavlichenko und seinem Bruder David Gleirscher. Unser Top-Favorit Felix Loch kam wegen eines Fahrfehlers diesmal nicht auf’s Podest, sondern auf Platz vier.

Doppelmedaillen für die Doppelsitzer-Sprints

Das dritte Sprint-WM-Gold ihrer Karriere holte das Tobias-Duo Wendl/Arlt mit einer tollen Fahrt. Doppeltes Glück war es für Tobias Wendl, der Anfang der Woche die Geburt seines Sohnes Leo feiern durfte. Die Silbermedaillen konnten sich die Letten Andris Sics/Juris Sics umhängen. Das zweite Sprint-Bronze ihrer Karriere holten sich die Thüringer Toni Eggert/Sascha Benecken. Das junge Doppel Hannes Orlamünder/Paul Gubitz setzten sich mit einem blitzsauberen Lauf auf Rang fünf.

Zweifachtriumph der Doppelsitzer zweiten Renntag

Spannend wie ein Krimi waren die Rennen am zweiten Tag der Doppelsitzer. Toni Eggert/Sascha Benecken holten sich souverän ihr insgesamt viertes WM-Gold in Folge und sind somit die erfolgreichsten Doppelsitzer der FIL WM-Geschichte. Am Start paddelten sie Ihren Vorsprung mit den meisten Schlägen weiter aus und verwiesen Tobias Wendl/Tobias Arlt auf Platz zwei. Bronze erfuhren sich die lettischen Brüder Andris und Juri Sics. In der U23-Wertung konnten Orlamünder/Gubitz einen sehr guten zehnten Platz erfahren, sodass es in der Gesamtwertung für eine U23-Silbermedaille in ihrem WM-Debüt reichte.

WM-Silber für Felix Loch

Das Gold im Einzel der Herren ging dieses Jahr an Roman Repilov russischen Rennrodelverband, der damit seinen Titel von Sochi 2020 verteidigen konnte. Felix Loch ist happy über die Silbermedaillie, Bronze holte der österreichische Olympiasieger David Gleirscher. Max Langenhahn fiel im zweiten Lauf noch knapp neben das Podest, auf Platz vier. Allerdings konnte er sich in der U23-Wertung die Goldmedaille sichern.

Die Damen mit erneutem Vierfach-Triumph

Alle vier ersten Plätze im Einzel der Damen gingen an die deutschen Rodlerinnen – ein überragendes Ergebnis. Julia Taubitz wurde nach zwei sensationellen Fahrten zur Doppel-Weltmeisterin 2021 gekürt. Vom Podest strahlten dann auch ihre Teamkolleginnen Natalie Geisenberger mit Silber und Dajana Eitberger mit Bronze. Der vierte Rang wurde mit Anna Berreiter ebenfalls vom deutschen Team besetzt, die sich damit zugleich die Goldmedaille in der U23-Wertung sicherte und ihren Titel erfolgreich verteidigen konnte.

Für Bundestrainer Norbert Loch war das Königssee-Wochenende eine rundum tolle Mannschaftsleistung auf der ältesten Kunsteisbahn der Welt. Als stolzer Partner des BSD freuen wir uns mit ihm und der Mannschaft und gratulieren herzlich.

Mehr Infos findet ihr bei den Rennrodel-News des BSD! (Auf dieser Seite hier geht es weiter mit der Bob- und Skeleton-WM in Altenberg, die vom 5. bis 7. Februar 2021 ausgetragen wird.)

Es war das Wochenende der Aufholjagden beim siebten BMW ISBF Weltcup am Königssee. Ein Wochenende mit dem 50. Weltcup-Sieg für Friedrich und einem Doppeltriumph für unsere Bobdamen. Bei den Skeletonis erjagte sich Jaqueline Lölling ihren ersten Weltcup-Sieg, für Alexander Gassner wurde es der zweite.

Deutsche Bob-Mädels feierten Doppelsieg am Königssee

Den ersten Weltcupsieg ihrer Karriere konnte die 23-jährige Bob-Pilotin Kalicki durch eine furiose Aufholjagd festmachen. Von Platz 3 nach dem ersten Lauf sausten sie und ihre Anschieberin Ann-Christin Strack mit einem blitzsauberen zweiten Lauf auf‘s oberste Treppchen. Entscheidend war letztlich die Gerade in der LOTTO Bayern Eisarena. Hier konnten sie den Bob ideal einspuren und mit 0,25 Sekunden an Stephanie Schneider/Tamara Seer vorbeiziehen. Seer stieg super glücklich zum ersten Mal in ihrer Laufbahn auf ein Weltcup-Podest, auf die verdiente Stufe 2. Platz drei belegten die US-Amerikanerinnen Elana Meyers Taylor/Sylvia Hoffman. Das dritte deutsche Duo Maiama Jamanka/Vanessa Mark konnte im zweiten Lauf noch auf den sechsten Platz aufholen.

Friedrich bereitet den Boden für doppelten Gesamtweltcup-Sieg

Der sächsische Bob-Pilot Francesco Friedrich fügt seiner Karriere nun den 50. Weltcupsieg hinzu. Zusammen mit seinem Team im Vierer-Bob Thorsten Margis, Martin Grothkopp und Alexander Schüller konnte er mit überlegenen Startleistungen einen Vorsprung ausfahren, der nicht nur nicht mehr zu toppen war, sondern auch andere etwas ratlos zurücklies. Königssee gilt eigentlich als Hausbahn seines größten Rivalen Johannes Lochner, diesmal aber hatte Friedrich die Bahn voll im Griff. Für Lokalmatador Lochner mit seinem Team Florian Bauer, Christopher Weber und Christian Rasp wurde es schließlich Platz 3, knapp nach dem österreichischen Team um Pilot Benjamin Maier. Auf Rang vier fuhr das deutsche Team Christoph Hafer/Kevin Korona, Christian Hammers/Philipp Wobeto.

Im Zweier konnte Lochner mit stärkerer Leistung den Startrückstand nicht mehr aufholen, landete dann nach Friedrich/Margis auf Platz 2 vor den Österreichern Benjamin Maier/Kristian Huber.

Jaqueline Lölling gewinnt ihren ersten Weltcup-Sieg der Skeletoni-Saison

Bei den Skeletonis führten Aufholjagden zum Erfolg: Jaqueline Lölling sauste von Rang 3 im ersten Lauf mit Top-Geschwindigkeiten in den unteren Bahnabschnitten zu ihrem ersten Weltcup-Sieg in dieser Saison. Auf Platz zwei landete die Anna Fernstädt , Tschechien, und Janine Flock aus Österreich sowie die Kanadierin Jane Channell fuhren zeitgleich auf Rang drei. Tina Hermann, die zur Halbzeit noch vorn lag, fiel nach Fahrfehlern in ihrer Heimbahn auf Rang zehn zurück. Direkt nach ihr, auf Platz 11, konnte sich die dritte deutsche Starterin Sophia Griebel platzieren. Für sie war es das erste Weltcuprennen in dieser Saison, das sie immerhin mit besten Startzeiten bestritt.

Alexander Gassner holt sich zweiten Weltcup-Sieg in Folge

Mit verbesserter Startzeit und sauberem zweiten Lauf fuhr Alexander Gassner wenige Stunden nach dem Sieg der Damen auch den Sieg für die Herren ein. Vier Hundertstel Vorsprung verhalfen ihm zum ersten Platz vor dem Koreaner Sungbin Yun mit neuem Bahnrekord und dem Russen Alexander Tretiakov. Der amtierende Vizeweltmeister Axel Jungk landete mit vier Hundertstel nur ganz knapp hinter dem Königssee-Startrekordhalter auf Platz vier. Christopher Grotheer wurde Sechster.

(Weiter geht es hier auf dieser Seite mit den Rennrodlern bei den 50. FIL-Weltmeisterschaften, die vom29. bis 31. Januar, auch wieder hier in Berchtesgaden-Königssee stattfinden. Denn: Wir berichten nur von den Wettkämpfen in Deutschland. Infos zu allen Rennen findet ihr auf den Newsseiten unseres Partners, des BSD.)

Rennrodel-Weltcup in Oberhof (16. und 17. Januar 2021)

Ein Rekord-Wochenende

In Rekordzeit zum Sieg: Beim siebten Weltcup der aktuellen Rennrodelsaison stellte Felix Loch mal wieder eindrucksvoll klar, dass er 2020/21 das Maß aller Dinge ist. Natalie Geisenberger knackte die Marke von 50. gewonnen Weltcups in ihrer Karriere. Und: Es fielen reihenweise Bahnrekorde.

Vorher viermal Bahnrekord – Felix Loch setzt sich trotzdem durch

Felix Loch setzte in Oberhof seine unglaubliche Serie nahtlos fort: Der dreifache Olympiasieger vom RC Berchtesgaden holte am Samstag im zehnten Einzelrennen der Saison besonders souverän seinen neunten Sieg, denn mit der Traumzeit von 42,673 Sekunden setzte Loch einen neuen Bahnrekord und ein absolutes Statement, was seine Extraklasse angeht. Bahnrekorde hatte es an diesem Tag zuvor nämlich schon reihenweise gehagelt: Zunächst vom Letten Gints Berzins, dann vom Österreicher David Gleirscher, schließlich vom BSD-Athleten Max Langenhan, außerdem von Jonas Müller (ebenfalls Österreich). Dann aber kam Felix – aller guten Dinge sind in diesem Fall fünf – und unterbot nochmals 18 Hundertstel. Unglaublich!

Und noch mehr Rekorde: für Natalie Geisenberger

Auch Natalie Geisenberger blickt auf ein Top-Wochenende zurück: Mit 41,112 Sekunden stellte die Münchnerin, die für den ASV Miesbach an den Start geht, ebenfalls einen Bahnrekord ein – nämlich den ihrer am Ende drittplatzierten Nationalmannschaftskollegin Anna Berreiter vom RC Berchtesgaden. Mit insgesamt nun 780 Zählern führt Natalie den Gesamtweltcup vor Julia Taubitz (mit 706 Punkten) an – und hast den Gesamtsieg also fest im Visier.

Enttäuschung für die Doppel-Duos

„Nur“ auf den zweiten bzw. vierten Platz fuhren in Oberhof die Herren-Zweisitzer: Tobias Arlt und Tobias Wendl sowie Toni Eggert und Sascha Benecken haben mit 633 bzw. 645 aber weiterhin beste Chancen auf den Gesamterfolg. Wir drücken jedenfalls die Daumen!

So kann es gerne also unterm Strich weitergehen – schon bei der nächsten (und ohnehin vorletzten) Weltcup-Ausgabe am 23. und 24. Januar in Innsbruck kann Felix den Gesamtweltcupsieg klar machen. Bei den Damen haben v.a. Natalie Geisenberger, aber auch Julia Taubitz noch gute Karten für den großen Erfolg. Und auf dem Doppel reden sowohl Toni Eggert und Sascha Benecken wie auch Tobias Arlt und Tobias Wendl noch ein gewichtiges Wörtchen mit.

Infos zu allen Wettbewerben gibt’s aktuell während der Rennwochenenden auf den Newsseiten unseres Premium Partners BSD.

Bob- und Skeleton-Weltcup in Winterberg (8. bis 10. Januar 2021)

Friedrich erfolgreichster Weltcup-Pilot sowie Dreifach-Sieg für Bobdamen

Das Renn-Wochenende in Winterberg war besonders spannend: Es fanden erstmals Wettbewerbe im Vierer statt. Gleichzeitig gaben die nordamerikanischen Bob- und Skeleton-Sportler ihren Saisoneinstand. Und für die Europäer zählten die Weltcuprennen in der VELTINS EisArena zugleich als EM.

Friedrich komplettierte seine Titelsammlung

Dieser eine Titel fehlte Francesco Friedrich noch in seiner Sammlung: Europameister im großen Schlitten. Seit seinem Sieg beim BMW IBSF Weltcup in Winterberg hat der Dominator (BSC Sachsen Oberbärenburg) ihn in der Tasche. Mit 46 Weltcup-Siegen ist Friedrich außerdem erfolgreichster Bobpilot in der Weltcup-Geschichte. Wie so oft glänzte er mit seinem Viererteam am Start. Im zweiten Durchgang stellte er mit einer Startzeit von 4,96 Sekunden sogar einen neuen Startrekord auf der Bahn in Winterberg auf. Titelverteidiger Johannes Lochner (BC Stuttgart Solitude) wurde diesmal Fünfter. Im Zweier hingegen hatten sich Francesco Friedrich / Thorsten Margis und Johannes Lochner / Eric Franke am Vortag schon EM-Gold und -Silber gesichert – ein fabelhafter Doppelsieg für das deutsche Team.

Deutsche Bobdamen freuten sich über Dreifach-Sieg

Die deutschen Bobfahrerinnen waren überragend beim Weltcup, der zugleich als Europameisterschaft zählte. Schon im ersten Lauf hagelte es im Sauerland Traumzeiten, im zweiten Lauf ebenfalls, so dass die Bobdamen das Siegertreppchen (fast) ganz in DHL-gelb kleideten: Laura Nolte / Deborah Levi gewannen vor ihren BSD-Team-Kolleginnen Kim Kalicki / Ann-Christin Strack, gefolgt von Mariama Jamanka / Leonie Fiebig – mit österreichischer Beteiligung. Denn zeitgleich holte auch ein österreichischer Schlitten Bronze. Für Laura Nolte (BSC Winterberg) ist es der erste große Titel. Kalicki behält damit ihre Weltcup-Führung.

Gassner holte auf der Heimbahn Bronze

Lokalmatador Alexander Gassner (BSC Winterberg), fuhr auf seiner Heimbahn zur Bronze-Medaille und zeigte sich zufrieden. Der 31-jährige Skeletoni wies nur 0,21 Sekunden Rückstand auf den neuen Europameister Alexander Tretiakov auf, der nach einem Jahrzehnt die Siegesserie von Martins Dukurs aus Lettland beendete. Bei dem aufstrebendem Nachwuchs-Talent Felix Keisinger (WSV Königssee) klappte es noch nicht mit einer EM-Medaille: Er wurde knapp Vierter.

Silber für Skeleton-Weltmeisterin Hermann

Die deutschen Skeleton-Damen fuhren ebenfalls auf Siegertreppchen: Tina Hermann (WSV Königssee) holte in Winterberg EM-Silber mit nur 0,06 Sekunden Rückstand – und verpasste knapp EM-Gold. Für die 28-Jährige und dreimalige Weltmeisterin wäre es auch der erste Weltcup-Sieg in dieser Saison gewesen ... Jacqueline Lölling (RSG Hochsauerland) fuhr diesmal auf Rang vier.

(Weiter geht es hier auf dieser Seite mit dem Rennrodel-Weltcup in Oberhof, der von 16. bis 17. Januar 2021 stattfindet. Denn: Wir berichten nur von den Wettkämpfen in Deutschland. Infos zu allen Rennen findet ihr auf den Newsseiten unseres Partners, des BSD.)

Rennrodel-Weltcup am Königssee (2. bis 3. Januar 2021)

Rasanter Start ins Jahr 2021 mit sieben Podestplätzen

Einen rasanten Start ins Jahr 2021 legten unsere deutschen Rennrodlerinnen und Rennrodler am vergangenen Wochenende hin – beim Eberspächer Rennrodel-Weltcup in der LOTTO Bayern Eisarena am bayerischen Königssee. Der Königssee-Weltcup gilt gewissermaßen als Probelauf für die Weltmeisterschaften Ende Januar, die ebenfalls am Königssee stattfinden werden.

Die Siegesserie der deutschen Rennrodel-Herren ging auch im neuen Jahr reibungslos weiter. Das Doppelsitzer-Rennen gewannen die Thüringer Toni Eggert und Sascha Benecken. Sie wurden dicht gefolgt von ihren internen Dauerrivalen Tobias Wendl und Tobias Arlt, die mit nur 0,141 Sekunden Rückstand auf Rang zwei fuhren. Die beiden Berchtesgadener – bekannt als die „Tobis“ – zeigten zwar eindrucksvoll, dass sie ihre Heimbahn in- und auswendig kennen. Diesmal waren Eggert/Benecken jedoch einen Hauch schneller als Wendl/Arlt.

Lokalmatador Felix Loch gewann sein sage und schreibe sechstes Weltcup-Rennen in dieser Saison und führt weiter den Gesamtweltcup im Herren-Einsitzer an. Es ist der 45. Weltcup-Sieg seiner Karriere. „Das war eine perfekte WM-Generalprobe“, freute sich Loch nach dem Rennen. Johannes Ludwig fuhr auf Rang 3. Für den 34-jährigen ist es der dritte Podestplatz in dieser Saison.

Unsere Rodel-Damen sorgten für einen fantastischen Zweifachtriumpf. Mit zwei blitzsauberen Läufen rodelte Julia Taubitz am Königssee zu ihrem fünften Saisonsieg – wie immer mit einem strahlenden Lächeln. Die 24-Jährige gewann damit zugleich den zwölften Weltcup ihrer Karriere. Natalie Geisenberger fuhr einmal mehr auf Rang 2: Die frischgebackene Mama stand in dieser Weltcup-Saison zum bereits siebten Mal auf dem Podest auf Platz zwei. Der 50. Weltcupsieg steht für die 32-Jährige also immer noch aus … Sie liegt im Gesamtklassement aber weiterhin in Führung.

Bei der Königssee-Teamstaffel fuhr das deutsche Team bei aller Starbesetzung dann „nur“ auf den zweiten Platz. Julia Taubitz und Felix Loch sowie Toni Eggert und Sascha Benecken mussten dem starken österreichischem Team mit einem Rückstand von 0,193 Sekunden den Vortritt lassen. Das war für die vier Athleten und Medaillenträger eines erneut sensationellen Wochenendes sicher zu verschmerzen ... Wir freuen uns jedenfalls als stolzer Partner des BSD über den erfolgreichen Königssee-Weltcup und gratulieren!

Mehr Infos findet ihr bei den Rennrodel-News des BSD! (Auf dieser Seite hier geht es weiter mit dem Bob- und Skeleton-Weltcup in Winterberg, das von 8. bis 10. Januar 2021 stattfindet.)

Rennrodel-Weltcup in Winterberg (19. und 20. Dezember 2020)

Top Finale zum Jahresende

Mit Gold beim Sprint-Rennen der Damen machte Julia Taubitz ihr persönliches Winterberg-Double klar, vor Natalie Geisenberger und Dajana Eitberger. (Foto: Dietmar Reker)
Mit Gold beim Sprint-Rennen der Damen machte Julia Taubitz ihr persönliches Winterberg-Double klar, vor Natalie Geisenberger und Dajana Eitberger. (Foto: Dietmar Reker)

Zum Abschluss dieses Kalenderjahres 2020 im 4. FIL Eberspächer Rennrodel-Weltcup leuchteten nochmal viele gelbe Helme von den Siegertreppen in Winterberg. In allen Rennen – Doppel, Einzel und in den Sprints – standen unsere Rennrodlerinnen und Rennrodler jeweils ganz oben auf dem Podium. Ein gigantischer Erfolg zum Ende des Jahres für die Athleten vom Bob- und Schlittenverband für Deutschland (BSD).

Den Auftakt machten die Herren mit den Doppelsitzer-Rennen und fuhren gleich mal einen Doppelsieg ein. Das Tobias-Duo Wendl und Arlt siegte vor Toni Eggert/Sascha Benecken. Das dritte BSD-Duo Hannes Orlamünder/Paul Gubitz landete mit Platz 9 auch noch unter den Top 10.

Gleich noch einen Doppelsieg gab‘s dann für unsere Damen mit Julia Taubitz vor Nathalie Geisenberger. Unsere Saison-Debütantin Anna Berreiter konnte sich mit Platz 9 unter den Top 10 platzieren. Das ist wohl optimal gelaufen.

Der zweite Tag begann mit schwierigen Bedingungen und einer Bahn im Nebel. Olympiasieger Felix Loch legte einen traumhaften 2. Lauf in die Bahn und holte seinen fünften Sieg im fünften Rennen. Damit führt er nun den Einsitzer-Gesamt-Weltcup mit optimalen 400 Punkten an.

Für viele strahlende Gesichter sorgte der zweite Renntag mit den Sprints. Das thüringische Duo Toni Eggert und Sascha Benecken beschloss im Doppel ihre diesjährige Titeljagd mit Platz 1. Damit zogen Sie nun gleich mit Wendl/Arlt, Platz 3 dieses Rennens – beide haben zum 45. Mal Siege herausgefahren. Respekt! Doch damit nicht genug – unsere Damen legten auch noch mal nach: Julia Taubitz holte mit Gold ihr persönliches Winterberg-Double, Natalie Geisenberger nahm Silber und Dajana Eitberger die Bronze-Medaille entgegen.

Zum Abschluss sorgte der 21-jährige Max Langenhan im Sprint der Herren für eine super Überraschung. Mit seinem tollen Lauf sauste er durch die Bahn auf Platz 1. Felix Loch belegte Platz 5 und Johannes Ludwig wurde zum Jahresabschluss Siebter.

DHL sagt herzlichen Glückwunsch an alle Athleten! Wir wünschen ihnen frohe Feiertage und einen guten Start ins Jahr 2021. Weiter geht’s dann mit dem Eberspächer Weltcup am Königssee am 2. und 3. Januar 2021. Alle Infos: auf dieser Seite und beim BSD!

Rennrodel-Weltcup in Oberhof (12. und 13. Dezember 2020)

Was für ein Wochenende!

Das nennt man einen Lauf! Und zwar für die gesamte deutsche Nationalmannschaft: Unsere Rennrodlerinnen und Rennrodler überzeugten am dritten Weltcupwochenende der noch jungen Saison auf ganzer Linie, denn oben auf dem Podium standen in Oberhof sowohl in der Einzelwertung bei den Damen und Herren als auch im Doppelsitzer und in der Teamstaffel ausschließlich Athleten vom Bob- und Schlittenverband für Deutschland (BSD).

Nach einem ebenfalls schon fulminanten Start ins Wettkampfjahr 2020/21 vor zwei Wochen in Innsbruck und vergangene Woche in Altenberg haben es die Athleten mit dem DHL-Schriftzug auf ihren Helmen also geschafft, ihre Leistung nochmals zu toppen. Chapeau! Als offizieller Premium-Partner des BSD finden wir: So kann es gerne weitergehen …

Vor allem Felix Loch bleibt in dieser Saison in der Erfolgsspur und damit das Maß aller Dinge: Auch in der umgebauten Traditionsbahn im Thüringer Wald setzte sich der 31-jährige Berchtesgadener (wie schon in den beiden Vorwochen) souverän durch. Die deutschen Herren durften sogar gleich doppelt jubeln: Auf Rang zwei rodelte mit Johannes Ludwig der Sieger aus dem Vorjahr.

Aber auch die Damen machten mit einem Doppelschlag auf sich aufmerksam: Dajana Eitberger sicherte sich am Sonntag den ersten Sieg nach ihrer Babypause. Auf Platz Zwei: Natalie Geisenberger.

Aber, wie schon gesagt, damit nicht genug: Bereits am Samstag triumphierten die deutschen Doppelsitzer Toni Eggert und Sascha Benecken, den krönenden Abschluss bildete sonntags schließlich die Team-Staffel aus Dajana Eitberger, Felix Loch sowie Toni Eggert und Sascha Benecken mit dem 41. Staffelsieg insgesamt für die schwarz-rot-goldene Mannschaft. Alle vier Wettbewerbe gingen damit an Deutschland.

DHL sagt herzlichen Glückwunsch! Weiter geht’s dann schon nächstes Wochenende mit dem Eberspächer Weltcup in Winterberg im Sauerland am 19. und 20. Dezember. Alle Infos: auf dieser Seite und beim BSD!

Beim zweiten Rennrodel-Weltcup in Altenberg waren vor allem die deutschen Herren erfolgreich. Für Spannung war insbesondere am Nikolaustag gesorgt: Der dreimalige Olympiasieger Felix Loch siegte bei widrigsten Wetterverhältnissen (hohe Temperaturen, eine hohe Luftfeuchtigkeit und starke Windböen) mit einer spektakulären Aufholjagd. Er raste von Rang 17 ganz nach vorne und holte eine halbe Sekunde auf! Max Langenhan komplettierte als Zweiter den deutschen Doppelerfolg.

Knapp hinter den österreichischen Doppelsitzern reihten sich die beiden deutschen Top-Duos ein: Toni Eggert und Sascha Benecken mussten mit 0,008 Sekunden Rückstand mit dem zweiten Platz vorliebnehmen. „Die Tobis“, wie das Duo Tobias Wendl und Tobias Arlt liebevoll genannt wird, fuhren auf Rang drei.

Unsere starken deutschen Damen waren zwar von starken russischen Damen umgeben, aber durchaus angriffslustig. In Altenberg zeigte sich insbesondere Ausnahmerodlerin Natalie Geisenberger nach ihrer Babypause in Bestform. Die viermalige Olympiasiegerin erreichte ebenfalls einen Podestplatz und wurde Zweite mit 0,113 Sekunden Rückstand. Die letztjährige Weltcup-Gesamtsiegerin Julia Taubitz, die den Saisonauftakt in Innsbruck-Igls gewonnen hat, landete auf ihrer Heimbahn auf Rang fünf. Und auf Platz sechs reihte sich Dajana Eitberger ein.

DHL gratuliert dem deutschen Rennrodel-Team ganz herzlich – und hält die Daumen gedrückt. Der nächste Wettkampf findet bereits kommende Woche in Oberhof statt. Also dranbleiben!

So reist das BSD-Equipment mit DHL

Die Bob- und Skeleton-Saison 2020/21

Alle Termine nach derzeitiger Planung auf einen Blick

LVLettland

20.11.2020   –   22.11.2020

Sigulda

Weltcup

LVLettland

27.11.2020   –   29.11.2020

Sigulda

Weltcup

ATÖsterreich

11.12.2020   –   13.12.2020

Innsbruck-Igls

Weltcup

ATÖsterreich

18.12.2020   –   20.12.2020

Innsbruck-Igls

Weltcup

DEDeutschland

08.01.2021   –   10.01.2021

Winterberg

Weltcup

CHSchweiz

15.01.2021   –   17.01.2021

St. Moritz

Weltcup

DEDeutschland

22.01.2021   –   24.01.2021

Königssee

Weltcup

ATÖsterreich

29.01.2021   –   31.01.2021

Innsbruck-Igls

Weltcup

DEDeutschland

01.02.2021   –   14.02.2021

Altenberg

Weltmeisterschaften

Die Rennrodel-Saison 2020/21

Alle Termine nach derzeitiger Planung auf einen Blick

ATÖsterreich

28.11.2020   –   29.11.2020

Innsbruck-Igls

Weltcup

DEDeutschland

05.12.2020   –   06.12.2020

Altenberg

Weltcup

DEDeutschland

12.12.2020   –   13.12.2020

Oberhof

Weltcup

DEDeutschland

19.12.2020   –   20.12.2020

Winterberg

Weltcup

DEDeutschland

02.01.2021   –   03.01.2021

Königssee

Weltcup

LVLettland

09.01.2021   –   10.01.2021

Sigulda

Weltcup und Europameisterschaften

DEDeutschland

16.01.2021   –   17.01.2021

Oberhof

Weltcup

ATÖsterreich

23.01.2021   –   24.01.2021

Innsbruck-Igls

Weltcup

DEDeutschland

29.01.2021   –   31.01.2021

Königssee

Weltmeisterschaften

CHSchweiz

04.02.2021   –   06.02.2021

St. Moritz

Weltcup